
Am ehemaligen Standort der Sick-Kaserne in der Goebenstraße erinnert jetzt neben dem Gedenkstein der Panzerbrigade 18 HOLSTEIN eine neue Gedenktafel an die militärische Geschichte Neumünsters. Die Tafel informiert über die Entwicklung der Stadt als Garnisonsstandort und stellt die drei prägenden Heereskasernen – die Sick-Kaserne, die Scholtz-Kaserne und die Hindenburg-Kaserne – vor.
Mit dem Ende des Kalten Krieges veränderte sich die militärische Bedeutung Neumünsters. Die letzten Bundeswehreinheiten verließen die Stadt 2003. Mit dem Umzug des Stabes und der Stabskompanie der Panzerbrigade 18 HOLSTEIN nach Boostedt endete die 131-jährige Geschichte Neumünsters als Garnisonsstandort.
Die neue Gedenktafel gibt einen Überblick über diese Entwicklung und zeigt zugleich, wie sich die ehemaligen Kasernenstandorte verändert haben. So werden die Flächen heute unter anderem für Wohnen, soziale Einrichtungen sowie für Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und weitere öffentliche Nutzungen verwendet.
Der Gedenkstein der Panzerbrigade 18 HOLSTEIN war 2025 an die ehemalige Hauptzufahrt der Sick-Kaserne versetzt worden. Mit der nun ergänzten Gedenktafel wird der Ort um Informationen zur Geschichte des gesamten Garnisonsstandortes erweitert.



