Osterfeuer-Haufen sind ein ideales Versteck für Kleintiere wie Käfer, Kröten, Wildbienen, Igel, Wiesel, Vögel und viele andere Artengruppen. Gerade bei frühzeitig aufgeschichteten Osterfeuer-Haufen können sich bereits Vögel zum Nisten eingefunden haben. Damit die Tiere nicht qualvoll verbrennen, muss das Brennmaterial am Tag vor dem Abbrennen noch einmal vorsichtig umgeschichtet werden. Zugleich können dabei ungeeignete Stoffe aussortiert werden.
Auch ist unbedingt die Windrichtung zu beachten: Das Feuer darf nur so abgebrannt werden, dass Personen, benachbarte Grundstücke, Gebäude, Hecken und mehr nicht durch Rauch oder Funkenflug gefährdet werden. Bei starkem Wind muss das Feuer sofort gelöscht werden. Es muss zudem stets beaufsichtigt sein. Löschmittel (Sand, Schaufeln, Decken oder Gartenschlauch) sollten für alle Fälle in der Nähe bereitstehen. Osterfeuer sind nicht anzeigepflichtig. Das Abbrennen von Osterfeuern geschieht auf eigene Verantwortung (zum Beispiel auch für einen Feuerwehreinsatz).
Im Umwelt-ABC informiert der Fachdienst Natur und Umwelt über Regeln, die zu beachten sind unter www.neumuenster.de/osterfeuer.



