Besondere Teemischungen: Was liegt im Trend?

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Redakteur

(CIS-intern) – Die meisten Leute bevorzugen eine ganz spezielle Art von Tee – schwarzer oder grüner, Teemischungen oder Kräuter- oder Früchtetees – dies sind allerdings nur die gängigsten Varianten. Weißer Tee beispielsweise ist schon weniger bekannt und Oolong oder Pu`Er, sind in der Regel nur von Tee-Kennern als Teearten zuzuordnen.

Darüber hinaus ist nicht alles, was umgangssprachlich als Tee bezeichnet, wird auch tatsächlich Blätter oder Aufguss der Teepflanze (Camelia sinensis), auch aus den Blättern anderer Pflanzen werden schmackhafte und oft stärkende Aufgüsse bzw. Tees hergestellt.

Echinacea-Tee

Echinacea, hierzulande besser bekannt als Purpur-Sonnenhut ist eine Pflanze, die vornehmlich in den USA und Kanada verbreitet ist, aber auch in Europa immer öfter als Zierpflanze anzutreffen ist. Das aus den getrockneten Blütenblättern bestehende Kraut wird seit Jahrhunderten als Heilpflanze genutzt, die Inhaltsstoffe lassen sich heute auch in vielen Arzneimitteln finden.

Echinacea-Tee wird vor allem für die Stärkung der Abwehrkräfte bei Husten, Erkältung, Bronchitis oder grippalen Infekten genutzt, medizinisch relevant sind dabei vor allem die enthaltenen Alkamide und Isobutylamide. Außerdem zählen unter anderem Harzstoffe, Echinacosid, Betain, Flavonoide und Petosane zu den Inhaltsstoffen.

Echinacea-Tee ist in zahlreichen Varianten oder auch als Mischung mit Ginsengwurzel und Hagebutten erhältlich und empfiehlt sich nicht nur während der Erkältungssaison. Der Geschmack wird als leicht süßlich und herb-würzig beschrieben.

Kratom-Tee

Die Blätter des Kratombaumes werden schon seit Jahrtausenden traditionell im südostasiatischen Raum verwendet. Neben dem thailändischen Begriff Kratom, werden auch andere Bezeichnungen für die frischen oder getrockneten Blätter verwendet, etwa Biak-Biak, Kedemba oder Mambog.

In der traditionellen südostasiatischen Heilmedizin wird Kratom auch bei der Behandlung von Fieber, Durchfall, Diabetes oder auch zur Linderung von Schmerzen eingesetzt. Für die Wirkung verantwortlich sind vor allem die enthaltenen Alkaloide Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin.

Kratom kann auf vielfältige Arten genutzt werden, eine der einfachsten und angenehmsten Möglichkeiten ist die Zubereitung als Tee. Je nach Dosis und Sorte entfaltet Kratom nach berichten vieler Tee-Liebhaber eine sowohl anregende als auch entspannende Wirkung. In den Bars in Florida und North Carolina erfreut sich Kratom-Tee schon seit einiger Zeit wachsender Beliebtheit, hierzulande ist Kratom noch weniger bekannt. Erhältlich ist Kratom und Kratompulver in Deutschland in speziellen Tabakläden oder auch online.

Schmetterlingserbsenblumen-Tee

Ebenfalls in Südostasien beheimatet ist die Clitoria ternatea, auch als Blauerbse oder Schmetterlingserbse bekannt. Die hellblauen Blütenblätter der Pflanze werden in der gesamten Region traditionell als Tee-Getränk konsumiert, finden aber auch in der Küche Anwendung.

Die charakteristische blaue Farbe, die entsteht, wenn die Blätter mit heißem Wasser übergossen werden, ist unverkennbar und entsteht durch die blauen Partikel. Diese wirken zudem einer Verfärbung der Zähne entgegen, was ein schöner Nebeneffekt des Konsums ist und den Tee als Alternative zu Kaffee, z.B. auch wenn man unter einer Kopffeinunverträglichkeit leidet, anbietet. Gibt man dem Tee einen Spritzer Zitrone hinzu, färbt sich das Getränk Lila. Schmetterlingserbsenblumen-Tee ist sehr mild im Geschmack und erinnert an frische Kräuter mit erdigen und holzigen Noten.

Fazit

Auch wenn es streng genommen kein echter Tee ist, es gibt zahlreiche Pflanzen und Kräuter, die sich zu geschmackvollen und teilweise gesundheitsfördernden Teezubereitungen verarbeiten lassen. Wer ein Freund von heißen oder kalten Tees und Teezubereitungen ist, findet im Netz noch zahlreiche weitere aromatische und teilweise wenig bekannte Arten und Varianten.

Bild von Rudy and Peter Skitterians auf Pixabay

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